Grundsätzliche Anregungen der Arbeitsgruppe:
Grün, Freizeit und Erholung
zur Weiterbearbeitung des städtebaulichen Ideenwettbewerbs



Für fast alle Entwürfe gelten folgende Empfehlungen für die Weiterbearbeitung:

- Beachtung der Freiraumvernetzung und Wegebeziehungen im Stadtteil über den Planungsumgriff hinaus (Westl. Wälder, Wertachaue, Schlößle, Friedhof, Schlaugraben, Alt-Pfersee)

- Umgestaltung der B17 :
Tragfähige Freiraumkonzepte können nur im Zusammenhang mit der Umgestaltung der B17 entwickelt werden:
- Tieflage im Westen
- Attraktive Wege- und Freiraumvernetzung über B17 hinweg (Grünbrücke o.ä.)
- Für Fußgänger und Radfahrer attraktive Umgestaltung des südl. Anschlusses zur B17

- Spiel- und Sportflächen, differenzierter Nachweis von :
- Spielplätzen für alle Altersgruppen in Nähe zur Wohnbebauung
- öffentliche Spiel- und Sportflächen im Grünzug
- Vereinssportflächen, ca. 3-5 Felder mit Vereinsheim in räumlich attraktiver Lage auf Gewerbeflächen nachweisen (nicht zu Lasten von öffentlichen Freiflächen).
- Soziale Kontrolle: Spiel- und Sportflächen in Beziehung zu Wohnbebauung, öffentl. Wegen, ...

- Freiflächenbedarf
- Prüfung ob Freiflächen für die Nutzungsanforderungen aus den umliegenden Stadtteilen ausreichen (Einbeziehung von Stadtbergen in die Planung)
- Zusätzliche Angebote Notwendig statt Ersatzflächen für anderenorts entfallenen Flächen (z.B.:SV Dierig)

- Grasiger Weg als Grün- bzw. Fuß-/Radwegverbindung ohne Autoverkehr

- Durchgängige Grünzüge, Vermeidung von trennenden Elementen: Straßen, Trammbahn, Bach

- Fremdkörper Eissporthalle: Größe, Stellplätze, Verkehrsproblematik, Nutzungskonflikte, ...

- Grabeland neben B17 ungünstig (Emissionen)


- Baumbestand (Konflikt Baumbestand-Bebauung), Attraktive Grünflächen wichtiger als Baumerhalt

- Erhaltung des vorh. Ost-West-Grünzugs, Sofortige, temporäre Nutzung, Frischluftschneise

- Hoffungen die sich auf das Sheridan-Gelände richten, dürfen nicht dazu führen, im grünarmen Pfersee-Nord Verschlechterungen zu ermöglichen.

- Die Dierig Sport- und Freifläche muß aus Gründen der Stadtteilentwicklung am jetzigen Standort erhalten werden, da dort aus vielen Gründen auch dringend benötigt wird (Stichworte: Sportplatz und Erholungflächen um die Ecke erhalten, ökologische Gründe, Klimaausgleich innerhalb eines dicht besiedelten Gebietes, Schulsport).