Grundsätzliche Anregungen der Arbeitsgruppe:
Bauen und Wohnen, Gewerbe
Soziale Infrastruktur
zur Weiterbearbeitung des städtebaulichen Ideenwettbewerbs



Für fast alle Entwürfe gelten folgende Empfehlungen für die Weiterbearbeitung:


- Planung eines Zentrums, das die Ansiedlung von Geschäften (Geschäfte, Cafe, Gaststätte) mit Parkplatzmöglichkeiten je nach Bedarf der entstehenden Wohngebiete vorsieht, die Nahversorgung (tägl. Lebensbedarf) sichert und Versorgungslücken vermeidet.

- Bei einer stufenweisen Entwicklung sollen bereits in den ersten Bauphasen der Wohngebiete Kommunikationsmöglichkeiten, Treffpunkte und Infrastruktureinrichtungen entstehen.

- Bebauungspläne sollten Flächen für Kommunikationsbereiche vorsehen, die je nach Bedarfsplanung flexible Nutzungsmöglichkeiten bieten (Integration von Jugendtreffs, Seniorentreffs).

- In einer frühen Phase der Bebauung sollte die Stadt Augsburg im Rahmen eines Bürgerbüros o.ä. mit dezentraler Dienstleistung (z.B. Paß verlängern etc.) im neuen Stadtteil präsent sein. Voraussetzung ist ein zentraler Standort mit Parkmöglichkeiten.

- Der Erhalt der KZ-Außenstelle und deren Nutzung als Museum, Gedenkstätte oder Dokumentationszentrum ist vorrangig vor anderen Nutzungsvarianten zu behandeln.


Weitere Stellungnahmen zum Städtebaulichen Ideenwettbewerb:

Der Stadtteil-Arbeitskreis Sheridan Kaserne hat in seiner Sitzung vom 20. Juli 2001 bereits erste Stellungnahmen gesammelt. Sie sind gesondert nachzulesen auf der website sheridan-kaserne.de.

Die Siedlergemeinschaft Adalbert-Stifter-Siedlung reichte eine schriftliche Stellungnahme zur zukünftigen Verkehrserschließung des Geländes ein. Sie plädiert im wesentlichen für eine Öffnung des Grasiger Weges für den Verkehr. Weitere Empfehlungen beziehen sich auf eine Absenkung der B 17 statt einer Anhebung der Leitershofer Str. und die geplanten Lärmschutzmaßnahmen an der B 17, die sehr begrüßt werden.

Eine weitere Stellungnahme erreichte uns von der Freien Christengemeinde ARCHE bezüglich der vorgelegten Entwürfe zur Chapel, die in den meisten Entwrüfen mit einer parkartigen Anlage umgeben ist. Gewünscht wird der Nachweis ausreichender Parkmöglichkeiten sowie die Berücksichtigung von Erweiterungsräumen für Jugend- und Gemeindearbeit in der Nähe der Chapel.