Spezielle Anregungen der Arbeitsgruppen
und des Stadtteilarbeitskreises zum
3. Preis
des städtebaulichen Ideenwettbewerbs


Anke Bauser und Stefan Blume, Architekten
Katja Aufermann, Landschaftsarchitektin
Planuzngswerkstatt am 15. September 2001
Anregungen der Arbeitsgruppen zum Entwurf:

Arbeitsgruppe Verkehr

Beurteilung des Entwurfs:

- Der Gewerbeverkehr hat keine Verbindung nach Pfersee, es wird vielmehr im Süden erschlossen – in guter Distanz zur Adalbert-Stifter-Siedlung (positiv).
- Weiterhin wird das Gebiet durch einen breiten Grünzug in einen nördlichen und einen südlichen Teil aufgeteilt (positiv).

Empfehlungen

- Die Ost-West Verkehrsverbindungen durch das Gelände sollten auf kontrollierte Art und Weise durchlässiger werden, da die gesamte Fläche als zu Pfersee gehörig erkannt werden soll.
- Die Ausbildung des Grasiger Weg sollte nachgewiesen werden.


rbeitsgruppe Grün, Freizeit und Erholung

Beurteilung des Entwurfs:

- Ost-West-Grünzug: attraktiv (Sport, Spiel), gute Nutzbarkeit, Erhalt der Grünstruktur, Zwischennutzung möglich, ...
- Sportfläche im Gewerbegebiet ungünstig
- Jugendfläche in Randlage problematisch (keine soziale Kontrolle)
- Gute Lage der Sporteinrichtungen (evtl. nah an Wohnbebauung)
- Grasiger Weg im Grünzug unterbrochen
- Zu viele Bäume im Nord-Süd-Grünzug: zu Dunkel, keine Sichtbeziehung
- Mangelhafte Freiraumvernetzung

Empfehlungen:

- Verlagerung des Jugendbereichs in Quartiermitte


Arbeitsgruppe Bauen+Wohnen, Gewerbe,
soziale Infrastruktur, KZ-Außenstelle

Beurteilung des Entwurfs:

- Der Entwurf enthält eine Architektur mit markanten Punkten, an der man sich reiben kann, der Standort der Hochhäuser bleibt jedoch eine Erklärung schuldig.
- Die weit auseinanderliegenden Standorte von Jugendzentrum, Kindergarten und Versorgungseinrichtungen wirkt eher ungünstig.
- Der Bestandserhalt von Gebäuden (Büro, Gewerbe) als zusammenliegendes Ensemble ist gut gelöst.

Empfehlungen:

- Baulicher Merkpunkt mehr in das Zentrum verlagern.
- Präzisierung der Parkplatzfrage beim Sportzentrum und um das Zentrum im Bereich der Bürgermeister-Bohl-Str.
- Verlagerung des P+R-Platzes näher zum Eingang des Westfriedhofs.
- Die Erschließung des Kindergartens sollte nachgewiesen werden und die Erschließung des Kasinos an der Adalbert-Stifter-Straße nochmals überdacht werden.
- Planung eines Zentrums, das Geschäftsansiedlungen mit Parkplatzmöglichkeiten nach Bedarf ermöglicht, eine Nahversorgung des tägl. Lebensbedarfs sichert und Kommunikations-möglichkeiten bietet.
- Klarere Definition des Erhalts und der Nutzung des Kasinos.
- Öffentliche Einrichtungen wie Jugendzentrum, Kindergarten sollten mehr in Richtung Wohnbebauung verlagert werden.






Stadtteilarbeitskreis "Sheridan Kaserne" am 20. Juli 01
Beiträge zum städtebaulichen Ideenwettbewerb
-

Verkehr

Verkehrskonzept unklar.


Grasiger Weg

Grasiger Weg sollte durchgängig befahren sein

Klärungsbedürftig: Grasiger Weg sollte klar unterbrochen werden – wird sonst Durchgangsachse.


Grün/Freiraum

Positiv: Sehr gute Grünzüge – sehr gute Durchlüftung der Stadt.

Positiv: Wiese erlaubt sehr schöne Blickbeziehung und eröffnet damit den Landschaftsraum.

Das stumpfe Ende am Nordende der Grünachse könnte sich auch zu einem Platz in Richtung Eingang West-Friedhof mit Parkflächen für Autos erweitern.

Negativ: Grünzug endet im Norden zu weit westlich.

Bäume beim Grünstreifen lassen
Abgrenzung zum Wohngebiet

Jugendbereich im "Grünen Streifen" mehr in die Mitte setzen
Zu nah an B 17
Zu viele Straßen


Historische Gebäude

Positiv: KZ-Halle bleibt erhalten.


Soziale Infrastruktur

Zentrum Pfersee – am Schlössle.
Kindergarten und Sportfläche machen auch ein Zentrum aus.

Jugendzentrum zu nah an der B 17
Zu weit weg von Wohngebiet.