Spezielle Anregungen der Arbeitsgruppen
und des Stadtteilarbeitskreises zum
4. Preis
des städtebaulichen Ideenwettbewerbs


Angela Lambea und Andreas Voigt, Architekten
Ariane Röntz, Landschaftsarchitektin
Planungswerkstatt am 15. September 2001
Anregungen der Arbeitsgruppen zum Entwurf:

Arbeitsgruppe Verkehr

Beurteilung des Entwurfs:

- Die westliche Tangente eignet sich gut zur Aufnahme des Gewerbeverkehrs (positiv).
- Das Konzept mißt dem PKW-Verkehr den höchsten Stellenwert bei (negativ).
- Rad- und Fußverkehr werden über die gleichen Verbindungen geleitet wie die PKW.
- Die Öffnung nach Pfersee wird als gelungen eingeschätzt.

Empfehlungen

- Unterbrechung des Grasiger Weg, um Durchstich zu vermeiden
- Schallschutz entlang der B 17 insbesondere im Süden
- Bearbeitung der Kreuzung Leitershofer Str.
- Wegebeziehung zu den westlichen Wäldern nachweisen
- Verlegung der Tramhaltestelle in Richtung Westfriedhof

Arbeitsgruppe Grün

Beurteilung des Entwurfs:

- Nord-Süd-Grünzug zu schmal und nicht erlebbar
- Ost-West-Freiflächen gehen auf Bestand ein
- Mischung von Wohnen und Gewerbe problematisch bzw. unrealistisch
-wegen Größe und Anordnung der Flächen, Nutzungsart und -intensität, Verkehrsproblematik, ...

Empfehlungen:

- statt Mischung von Wohnen und Gewerbe im Quartier besser Wohnen und Arbeiten in einem Haus (im Wohngebiet realisierbar)


Arbeitsgruppe Bauen+Wohnen, Gewerbe,
soziale Infrastruktur, KZ-Außenstelle

Wesentliche Merkmale des Entwurfs:

- Die Strukturierung des Entwurfs in Nutzungsstreifen ist eine attraktive Lösung zum Thema Wohnen + Leben und könnte ein zukunftsweisendes Konzept für Augsburg sein.
- Die Art des Gewerbes ist für dieses Konzept entscheidend und wirft die Frage auf, welche Nachfrage an Gewerbeansiedlungen bei der Stadt bereits besteht.
- Der Entwurf verhindert einen "Siedlungsbrei" und ist auch in einer stufenweisen Realisierung mit Teilerschließungen möglich. Die Funktionalität ist möglichst autark für jeden Nutzungsstreifen gegeben.
- Die vereinzelten Standorte für Infrastruktureinrichtungen, Sport- und Freizeitflächen wirken eher ungünstig, dezentralisierend, es gibt kein richtiges Zentrum mit Orten für Kommunikation.

Empfehlungen

- Der Lärmschutz für die Wohngebiete an der B 17 muß gelöst werden.
- Die Planer sollten nachweisen, welches Gewerbe nicht störend zu den Wohngebieten wirkt, um Nutzungskonflikte zu vermeiden.
- Insgesamt sollte ein konzentrierter Stadtplatz mitgeplant werden.






Stadtteilarbeitskreis "Sheridan Kaserne" am 20. Juli 01
Beiträge zum städtebaulichen Ideenwettbewerb

4.Preis Lambea und Voigt, Röntz


Gesamtentwurf

Sehr unlogisch, erinnert sehr an USA, sehr zweifelhaft bezügl. Durchführung.

Zu starke Abgrenzung der einzelnen Gebiete

Schichtung wenig sachlich begründet. Von woher anfangen?


Verkehr

Verkehrskonzept unklar.


Erschließung

Positive Möglichkeit der zeitversetzten Erschließung


Grasiger Weg

Grasiger Weg wird Durchgangsstraße (Hauptachse) .


Grün/Freiraum

Wenn der Nord-Süd-Grünzug breiter würde, ein wirklich interessanter Ansatz! Ausbaufähig!

Grünachse Nord-Süd hat wenig Qualität.

Negativ: Anschluß an Schlössle Grün fehlt.


Wohnen/Gewerbe

Keine Erholung möglich, wenn Wohnung und Arbeitsplatz nebeneinander liegen.


Historische Gebäude

Positiv: KZ-Halle bleibt erhalten.


Soziale Infrastruktur

Anbindung an Alt-Pfersee?