Spezielle Anregungen der Arbeitsgruppen
und des Stadtteilarbeitskreises zum
5. Preis
des städtebaulichen Ideenwettbewerbs


Jürgen Frauenfeld, Architekt
Michael Palm, Landschaftsarchitekt
Planungswerkstatt am 15. September 2001
Anregungen der Arbeitsgruppen zum Entwurf:

Arbeitsgruppe Verkehr

Beurteilung des Entwurfs:

- das Konzept läßt eine starke Belastung der Adalbert-Stifter-Siedlung vermuten (negativ)
- insgesamt vermittelt das Konzept den Eindruck einer Inselsituation mit geringer Verbindung zu den umliegenden Bereichen. (negativ)

Empfehlungen:

-Der Verkehr sollte im Quartier gleichmäßiger verteilt werden.
- Den Wohn- und Gewerbeverkehr trennen und nicht alles nach Westen ableiten.
- Einen Südanschluß für den Gewerbeverkehr vorsehen (Straßenverbindung westlich vom Grünzug).
- Die Anbindung an Alt-Pfersee sollte dominanter gestaltet werden – eine PKW-Verbindung für das Wohngebiet nach Pferseee ist nötig.
- die Tramhaltestelle sollte in Richtung Westfriedhof verlegt werden (evtl. 2 Haltestellen vorsehen).
- P + R Plätze im Norden und Süden in Maßen vorsehen.


Arbeitsgruppe Grün

Beurteilung des Entwurfs:

- Freiraumvernetzung ansatzweise gelungen:
- Grünbrücke über B17
- Schlaugraben als Wegeverbindung genutzt
- Wegebeziehung zum Friedhof über Nord-Süd-Straße möglich
- ausreichend Raum für Spiel-und Sportflächen, Lage gut
- Kompakte Quartiere in weiträumiger Parklandschaft
- Ost-West-Grünzug nutzt bestehende Freiflächen (sofort nutzbar, Frischluftschneise, Erhalt des Bestandes)
- Nutzung des Schlaugrabens als Retensionsfläche
-Grünzug wird beeinträchtigt durch Tram und querende Straßen
- Abstandsfläche zur B17 problematisch

Empfehlungen:

- Ausbau der Nord-Süd-Straße zum attraktiven "Boulevard" mit Tram als Verbindung zum Friedhof
- Konkretisierung der Grünbrücke
- Verzicht auf Straßen und Tram im Grünzug
- Weiterentwicklung der vielfältigen Freiflächenpotentiale


Arbeitsgruppe Bauen+Wohnen, Gewerbe,
soziale Infrastruktur, KZ-Außenstelle

Beurteilung des Entwurfs:

- Das Konzept eines Zentrums und der Mischung von Wohnen und Arbeiten ist gut und solide, Städtische Markierungspunkte fehlen.
- Der Bestandserhalt von Gebäuden, die nahe zusammenliegen wird als positiv bewertet.
- Die den öffentlichen Einrichtungen (Kindergarten, Spielplatz etc.) zugeordneten Freiflächen sind großzügig und gut.
- Für das ehemalige KZ-Außenlager wird im Entwurf die Nutzung als Gründungszentrum vorgeschlagen.

Empfehlungen

- Erhalt des KZ-Außenlagers und Diskussionsbedarf über die zukünftige Nutzung.
- Erschließung zur Kirche und zur Tagungsstätte präzisieren.
- Unterkünfte oder Hotelbereich in der näheren Umgebung der Tagungsstätte planen.
- Flächen für Kommunikationsbereiche (Jugendliche, Senioren) mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten statt große Jugendzentren je nach Bedarfsplanung vorsehen.






Stadtteilarbeitskreis "Sheridan Kaserne" am 20. Juli 01
Beiträge zum städtebaulichen Ideenwettbewerb



Verkehr

Positiv: Verkehrskonzepte (Anschlüsse zu Alt-Pfersee)

Keine ausreichende Erschließung zu Alt-Pfersee

Arbeit hat in der Fröbelstraße die Haltestelle aus der Bm.-Bohl-Str. situiert – würde ermöglichen, den Park ums Schlössle nach Westen zu öffnen.


Grasiger Weg

Keine durchgängige Befahrbarkeit des Grasiger Weges mit negativen Folgen für das Umfeld.


Grün/Freiraum

Schön viel Grün, Qualität.

Grünflächen sind sehr großzügig, was Pfersee sehr gut vertragen kann.

Sehr gutes Grünkonzept.

Abstand zur Westtangente ist Platzverschwendung – keine sinnvolle Nutzung des Grünstreifens möglich.

Negativ: Aufgrund mehrerer Grünbereiche in ost-westlicher Richtung zu schmaler Grünbereich in Nord-Süd-Richtung.


Randausbildungen/Lärmschutz

Lärmschutz bei Sportanlagen (Nähe Casino) notwendig.
Parkmöglichkeiten müssen auch angeboten werden.


Wohnen/Arbeiten

Mir gefällt "Leben und Arbeiten im Grünen" sehr gut.


Soziale Infrastruktur

Schlecht erkennbar, in welchem Umfang Sport- und Freizeiteinrichtungen erhalten bleiben und was genau an diesen Anlagen angeboten werden soll!