Spezielle Anregungen der Arbeitsgruppen
und des Stadtteilarbeitskreises zum
2. Preis
des städtebaulichen Ideenwettbewerbs


Gordan Dubokovic, Architekt
Heike Henrich, Landschaftsarchitektin
Planungswerkstatt am 15. September 2001
Anregungen der Arbeitsgruppen zum Entwurf:

Arbeitsgruppe Verkehr

Beurteilung des Entwurfs:

- Das Konzept führt zu einer gleichmäßigen Verkehrsbelastung im Quartier
- Im Süden gibt es nur eine Ausfahrt (negativ)
- Die Ost-West Verbindung konzentriert sich auf den Grasiger Weg (negativ)
- die Öffnung nach Pfersee hin ist gut ausgestaltet (positiv)

Empfehlungen:

- Eine klare Aussage, wie der Verkehr gesteuert werden soll, wäre erwünscht.
- Der Grasiger Weg sollte in seiner Durchlässigkeit eingeschränkt werden.
- Die Tram sollte stärker durch das Quartier geführt werden und die Haltestelle am Westfriedhof erhalten.
- Das Umfeld des Quartiers sollte stärker in die Überlegungen bezüglich der Wegeverbindungen einbezogen werden.
- Im Norden wie im Süden sollte in Maßen P+R Parkplätze vorgesehen werden.


Arbeitsgruppe Grün

Beurteilung des Entwurfs:

- sehr schematische Darstellung mit wenig konkreten Aussagen
- Strenge Struktur ohne Bezüge zur Umgebung
- Von Straßen zerstückelter Grünzug
- Verkehrskonzept blockiert Grünentwicklung und Freiraumnutzung
- Kein Ost-West-Grünzug
- Gebäude blockieren Grünzug, erst im letzten Bauabschnitt realisierbar
- Übergang zur B17 ungelöst
- Ruhige Quartiere durch Verteilung der Verkehrslast
- Mangelhafte Freiraumvernetzung

Empfehlungen:

- Detaillierter Freiflächennachweis
- Freihaltung des Grünzugs von Straßen und Bebauung



Arbeitsgruppe Bauen+Wohnen, Gewerbe,
soziale Infrastruktur, KZ-Außenstelle

Beurteilung des Entwurfs:

- Die Ausprägungen zum Stadtrand sind gut gelöst, wirken markant und geben dem Gelände eine städtische Komponente.
- Die derzeitige Ost-West-Grünachse (bisheriges Baseballfeld) fällt weg, lediglich Ost-West-Straßenbeziehungen werden erhalten.
- Sehr abstrakte Darstellung der Flächen und Bebauung.
- Der hohe farblich gekennzeichnete Grünanteil bei Plänen und im Modell suggeriert eventl. mehr Grün, als dies bei einer konkreten Realisierung unter Berücksichtigung von Stellplätzen und Erschließungsstraßen möglich ist.

Empfehlungen:

- Klarere Beschreibung, Definition und Darstellung der Flächen und Bebauungen (z.B. Gelbe Flächen im Plan).
- überdachter Begegnungsraum als Ergänzung der Infrastruktur an einem geeigneten Standort mitplanen.
- Stellplätze für die öffentlichen Einrichtungen im Grünbereich nachweisen.
- Zum "Themenpark" im Grünzug:
- Präzisierung der Anbindung und Stellplätze in den jeweiligen Zonen,
- Prioritätensetzung der Zonen bei einer stufenweisen Entwicklung,
- Sicherstellung einer öffentlichen Nutzung des gesamten Grünbereichs (keine Einschränkungen der Nutzung z.B. Umzäunung, etc.).






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Stadtteilarbeitskreis "Sheridan Kaserne" am 20. Juli 01
Beiträge zum städtebaulichen Ideenwettbewerb


Gesamtentwurf

Diese astrakte Arbeit ergibt eine stark gerasterte Fläche und wirkt sehr sachlich – Gefahr Uni-Viertel – Neu-Perlach.

Anbindung an Pfersee?


Verkehr

Straße parallel zum Grünzug problematisch.

Autos sind überall.

Radler eher benachteiligt (der Stärkere wird sich durchsetzen).

Zu viele Straßen (Querstraßen Ost-West).

Zu viele Straßen, erinnert etwas an die USA durch die Netzstruktur.

Die Raster 1-5 sollten nicht von Straßen durchzogen werden. Dadurch
Erholungseffekt = 0
Lediglich Grasiger Weg jedoch nicht für PKW

Eine Ost-West-Verbindung führt zum Schleichverkehr in Richtung City.

Querverbindungen zerschneiden Nord-Süd-Achse/Grünfläche.


Erschließung

Positiv: Zeitversetzte Erschließung

Offene Erschließung ohne Sperrung des Grasiger Weges.

Völlige Übererschließung, die den Umweltverbund benachteiligt (Radler, ÖPNV ohne Trasse)


Grasiger Weg

Grasiger Weg wird fast zwangsläufig zur Hauptdurchgangsstraße.

Negativ: Grasiger Weg ist viel zu offen (Durchgangsverkehr!). Schleichweg von Stadtbergen und dem Estrand in die Stadt!

Erschließung des Gewerbegebiete zur B 17 separat zum Wohngebiet, das über die Stadtberger Str./Bm.-Bohl-Str. erschlossen werden sollte

Grün/Freiraum

Grünzug ständig unterbrochen – Aufenthaltsqualität?

Anschluß an Grünfläche beim Schlössle fehlt.

Grünzüge sind durch Erschließung völlig zerhackt.

Nord-Süd-Grünachse sollte nicht durch den IV (Individualverkehr) zerschnitten werden, keine Ruhezone

Negativ: Grünfläche endet im Norden zu weit westlich.


Randausbildungen/Lärmschutz B 17

Ausbildung der Grenzen?

Positiv: Ortsrandgestaltung im Norden (Nordwesten) zu Stadtbergen läßt viele gute Möglichkeiten

Guter Lärmschutz zu B 17.


Historische Gebäude

Positiv: Erhalt der KZ-Halle

Wie geht die "Phasenerschließung mit den historischen Bauten um?


Wohnbebauung

Mehrstöckige Gebäude bergen sozialen Sprengstoff.


Soziale Infrastruktur

Warum Sportstätten in der letzten Phase?

Seniorentreff neben Jugendtreff – kann nicht gutgehen. Generationensprengstoff